PICARD Lederwaren Shop | Leder kleben
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Leder kleben

Dein Lederstück

Dein Lederstück

Kleben

Leder kleben

Leder kleben ist gar nicht so schwierig, wie Du möglicherweise denkst. Löcher oder Risse werden oftmals eher genäht als geklebt. Das Nähen ist jedoch mit viel mehr Geschick und Aufwand verbunden. Egal, ob Kunstleder oder echtes Leder, mit unterschiedlichen Klebstoffen kannst Du im Handumdrehen Schäden reparieren. Größere Schäden sollten eher von Spezialisten genäht oder repariert werden, aber kleinere Schäden lassen sich durchaus ohne großen Aufwand reparieren. Leder ist ein natürliches Produkt und deshalb nimmt es nicht jeden Kleber auf. Im schlimmsten Fall haftet der Kleber nicht richtig und das reparierte Loch oder die reparierten Risse öffnen sich wieder. Es kann aber auch sein, dass der Klebstoff Flecken oder Streifen hinterlässt. Das ist der Grund, weshalb Du einen Kleber verwenden solltest, der speziell für Deine Lederwaren geeignet ist. Das Kleben von Leder sorgt dafür, dass die Löcher oder Risse geschlossen werden und die Lederwaren wieder voll funktionsfähig werden.

Leder kleben - womit

Möchtest Du Leder kleben, musst Du einen Klebstoff verwenden, der bestimmte Anforderungen erfüllt. Nachdem der Klebstoff getrocknet ist, muss er zwar stabil sein, jedoch darf er nicht zu fest sitzen, da das Leder immer noch bewegt werden muss. Stell Dir vor, Du hast eine schicke Lederjacke, die ein Loch am Ärmel hat. Du entschließt Dich das Loch zu kleben, jedoch verwendest Du einen Klebstoff, der nach dem Aushärten sehr unbeweglich ist. Dadurch wird beim Tragen der geklebten Jacke Deine Bewegungsfreiheit eingeschränkt werden. Eine weitere wichtige Anforderung an den Klebstoff ist, dass er auch nach längerer Zeit nicht durch das Material kommen darf. Eine Lederjacke mit Klebstoff Flecken würde einen großen Wertverlust bedeuten. Aus diesen Gründen solltest Du auf jeden Fall sehr sorgfältig einen Klebstoff auswählen.

Leder auf Leder kleben - Anleitung

Möchtest Du Leder vom Sofa kleben, im Auto, an Schuhen oder Leder flicken, dann solltest Du einige Dinge beachten. Zunächst einmal musst Du Deine Arbeit vorbereiten. Achte darauf, dass Du eine gute Durchlüftung hast. Außerdem solltest Du nicht auf empfindlichen Oberflächen arbeiten, da diese ansonsten beschädigt werden könnten. Du kannst beispielsweise auf einem Esstisch arbeiten, jedoch solltest Du unbedingt eine Unterlage verwenden, um den Tisch zu schützen. Es ist auch sehr wichtig, dass das Leder vor der Reparatur gereinigt wird. Bei Bedarf kannst Du auch mit einem Sandpapier über die zu reparierende Oberfläche gehen, bevor Du diese reinigst und reparierst. Die Reinigung kannst Du mit etwas Kernseife und einem feuchten Lappen durchführen. Im Anschluss solltest Du das Leder abtrocknen, bevor Du weiter machst. Im nächsten Schritt kannst Du mit der eigentlichen Reparatur beginnen. Dafür trägst Du einfach den Klebstoff auf, wobei Du den Kleber auf beiden Lederteilen auftragen solltest.

Du kannst Dich beim Leder kleben schützen, indem Du Latexhandschuhe trägst. Dabei solltest Du darauf achten, dass Du die beiden Lederstücke fest zusammen drückst. Bei Bedarf kannst Du den Druck auch mit Gummibändern, Powertape oder Klammern aufrechterhalten. In der Regel dauert es eine bis drei Stunden bis der Klebstoff getrocknet ist. Bis der Klebstoff seine Endfestigkeit erreicht, dauert es jedoch eine ganze Weile. Die Faustregel besagt, dass drei Millimeter Klebstoff etwa 24 Stunden braucht bis der Klebstoff seine Endfestigkeit erreicht hat. Nachdem der Klebstoff seine Endfestigkeit erreicht hat, solltest Du Deine Arbeitsfläche gründlich reinigen. Mithilfe von Alkohol oder Spiritus kannst Du alle Oberflächen reinigen. Klebstoffrückstände kannst Du mit einem spitzen Gegenstand, wie etwa einem Glasschaber, vorsichtig entfernen. Falls Du noch etwas vom Kleber übrig hast, solltest Du ihn fest verschlossen sicher aufbewahren. Der Aufbewahrungsort sollte die Raumtemperatur nicht überschreiten.

Das ist der richtige Klebstoff für Leder

Leder kleben funktioniert mit vielen verschiedenen Klebstoffen. Du solltest Dir also überlegen, welcher Klebstoff für Deine Lederwaren am besten geeignet wäre. Zum einen gibt es den Kontaktklebstoff, womit Du Leder kleben kannst, welches kaum durchlässig für Lösungsmittel ist. Lederschuhe können an die Ledersohle mit diesem Klebstoff geklebt werden. Das Lösungsmittel muss vor dem Zusammenfügen abdampfen können. Nach etwa einer Viertelstunde wird sich die Oberfläche nicht mehr klebrig anfühlen und dann sollte die Sohle fest an den Schuh gepresst werden. Eine Alternative zu dem Kontaktklebstoff sind die Sprühklebstoffe, die einfach auf das Leder aufgetragen werden können. Dafür sind keine weiteren Hilfsmittel nötig. Diese Sprühklebstoffe zeichnen sich durch eine kurze Ablüftzeit und eine lange Klebspanne aus.

Möchtest Du Deine Lederwaren nicht nur auf andere Lederwaren, sondern beispielsweise auf Metall oder Holz kleben, dann kannst Du dafür die Lösemittelklebstoffe verwenden. Vor dem Kleben von Leder solltest Du unbedingt den Klebstoff testen. Lösemittelklebstoffe können nämlich zu unschönen Verfärbungen führen. Anfällig für Verfärbungen sind insbesondere dünne durchgefärbte Lederwaren wie Rau- oder Anilinleder. Ähnliche Eigenschaften wie Lösemittelklebstoffe haben die Dispersionsklebstoffe. Allerdings werden diese Klebstoffe in Wasser dispergiert. Die vergleichsweisen langen Ablüftzeiten können mithilfe von Infrarot oder Warmluft, durch beispielsweise einen Föhn, verkürzt werden. Diese Klebstoffe sind sehr wasserresistent und flexibel, weshalb Du damit Leder kleben kannst, welches sich im Schuhinneren befindet. Du musst beim Leder kleben also darauf achten, welche Eigenschaften Dein Klebstoff mitbringen sollte.

So kannst Du kleine Schäden ausbessern

Leder kleben von kleinen Schäden wie beispielsweise in Lederschuhen ist problemlos möglich mit dem richtigen Klebstoff. Im Optimalfall solltest Du einen wasserfesten Klebstoff zum Leder kleben verwenden. Leder kleben von Schuhen ist gar nicht so einfach, da der Klebstoff einer großen Belastung ausgesetzt wird. Die Kombination von Schweiß, Reibung und Wärme wird den Kleber sehr strapazieren. Es sollte aus diesem Grund auf keinen Fall ein Alltagskleber verwendet werden, sondern ein spezieller Klebstoff, der für das Leder kleben geeignet ist.

Möchtest Du Deine Lederschuhe reparieren, dann musst Du Deine Schuhe zunächst einmal reinigen und anschließend auch gut abtrocknen. Anschließend wählst Du einen geeigneten Klebstoff aus und trägst ihn auf die gewünschte Stelle auf. Nach etwa zehn Minuten sollte das Lösemittel verflüchtigt sein. Das ist der Moment, an dem ein Klebefilm auf den Lederflächen entstanden sein sollte. Du kannst das ganz einfach testen, indem Du vorsichtig auf den Klebstoff mit dem Finger tippst. Es sollte kein Kleber an Deinem Finger hängen bleiben. Sollte das Lösemittel noch nicht verflüchtigt sein, dann kannst Du einfach noch ein paar Minuten warten. Im nächsten Schritt drückst Du einfach beide Flächen kräftig zusammen. Jetzt musst Du etwa einen Tag lang warten, bis der Klebstoff seine endgültige Festigkeit erhalten hat. Beim Leder kleben solltest Du darauf achten, dass Du vor der Reparatur testest, ob der Klebstoff das Leder verfärbt.

So kannst Du große Schäden ausbessern

Du kannst auch größere Schäden mit Klebstoff behandeln. Dabei kannst Du entweder Flüssigleder verwenden oder einen Lederflicken zum Aufkleben. Du kannst Risse oder Löcher ganz einfach zu kleben. Dafür musst Du jedoch oftmals das Leder kleben, damit Du anschließend das Flüssigleder auftragen kannst. Bei größeren Löchern sollte zudem ein Flicken verwendet werden. Wichtig ist, dass das flüssige Leder auch die gleiche Farbe wie das Leder hat. Andernfalls wird es nach der Reparatur zu unschönen Farbunterschieden kommen. Außerdem wird das Flüssigleder und das Leder kleben die Funktion wiederherstellen, jedoch wird trotzdem eine Stelle sichtbar bleiben, an der sich das Loch oder der Riss befunden hat. Das Reparieren von Lederwaren ist dennoch zu empfehlen, da es kostengünstiger und umweltfreundlicher als eine Neuanschaffung ist.